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Stabilbau in der Praxis

Den Zustand des Volkes beurteilen

Praktischer Ratgeber für Christ- und Warré-Beuten

Am Stabilbaumagazin beginnt die Kontrolle häufig mit Flugloch, Fenstern und Gewicht. Daraus lassen sich Baufortschritt, Veränderungen der Besetzung und die Vorratsentwicklung verfolgen. Für eine Entscheidung über Brut oder Königin kann zusätzlich eine Einsicht in die Waben nötig werden. Die Untersuchung richtet sich nach der Frage, die am jeweiligen Volk geklärt werden muss.12

Christ misst den Fenstern seiner Kästchen große Bedeutung bei. Er beobachtet durch sie den Ausbau und sucht vor einer Teilung nach Brut in den vorgesehenen Volksteilen. Zugleich beschreibt er, dass quer verlaufende Waben die Sicht versperren können. Auch bei einer Warré-Beute mit Fenstern bleibt das Innere eines vollständig ausgebauten Kastens nur teilweise einsehbar.13

Flugloch und Umgebung beobachten

Der Imker steht seitlich der Beute und beobachtet den Flug, ohne die Anflugbahn zu verstellen. Dabei werden Polleneintrag, auffällige Unruhe, kämpfende Bienen und vermehrter Totenfall beachtet. Ein Bienenbart kann auf Wärme oder Platzmangel hindeuten. Solche Zeichen erhalten ihre Bedeutung erst zusammen mit Wetter, Jahreszeit und der bisherigen Entwicklung des Volkes.42

Ein plötzlicher Rückgang des Fluges wird zunächst mit den Nachbarvölkern verglichen. Fliegen alle schwächer, sind die äußeren Bedingungen anders zu bewerten, als wenn nur ein Volk zurückbleibt. Polleneintrag lässt Brutpflege erwarten, beweist aber weder den Sitz einer Königin noch einen bestimmten Brutumfang. Für eine geplante Teilung oder zur Klärung einer vermuteten Weisellosigkeit ist die Einsicht in geeignete Brut erforderlich.45

Kämpfe am Flugloch zusammen mit starkem Flug können Anlass geben, Räuberei genauer zu prüfen. Krabbelnde oder verkrüppelte Bienen und ungewöhnlich viele Tote verlangen eine zeitnahe Untersuchung. Aus dem äußeren Zeichen allein wird noch keine bestimmte Krankheit abgeleitet; die benötigte Probe hängt vom Verdacht ab.46

Vorräte durch Wiegen einschätzen

Ein Magazin kann weit ausgebaut sein und trotzdem wenig Futter enthalten. Für eine brauchbare Gewichtsschätzung werden leere Zargen mit ihren Oberträgern sowie Boden, Dach und Kissenkasten einmal gewogen. Bei einer besetzten Beute kommen Waben, Brut und Bienen hinzu. Das nach Abzug des Holzes verbleibende Gewicht darf daher nicht vollständig als Honig gerechnet werden.3

Eine Stockwaage macht Zu- und Abnahmen über längere Zeit sichtbar. Untergesetzte Zargen, abgenommener Honig und Fütterungen werden mit Datum vermerkt, damit sich diese Veränderungen von Trachteintrag oder Verbrauch unterscheiden lassen. Einzelne Messungen sind am besten vergleichbar, wenn sie mit derselben Anordnung und zu ähnlichen Tageszeiten erfolgen.7

Bei seitlichem Anheben mit einer Feder- oder Kofferwaage hängt der angezeigte Wert von Ansatzpunkt und Auflage ab und entspricht nicht unmittelbar dem Gesamtgewicht. Eine solche Anordnung sollte zunächst an einem gleich gebauten Magazin mit bekannter Last überprüft werden. Das Volk wird nur so weit angehoben, wie die Messung erfordert; besonders hohe Magazine dürfen dabei nicht ins Kippen geraten.38

Vor einer Ernte genügt das Gesamtgewicht allein nicht: Es muss geklärt werden, wie viel Vorrat in den zurückbleibenden Zargen liegt. Im Winter und Frühjahr interessiert zusätzlich, ob die Bienen das Futter von ihrem Sitz aus erreichen. Bei einem Kälteeinbruch kann der Kontakt zu weiter entfernten Vorräten abreißen. Ein festgestellter Mangel verlangt rechtzeitige Versorgung; auf besseres Flugwetter zu warten, kann dann zu spät sein.89

Gemüll und Milbenfall untersuchen

Eine Bodeneinlage zeigt, wo über ihr Bienen arbeiten. Wachsreste, Zelldeckel und Pollen geben Hinweise auf Futterverbrauch, schlüpfende Brut und Bautätigkeit. Ihre Lage kann helfen, den Wintersitz einzugrenzen. Das Gemüll eines unbekannten Zeitraums ist allerdings schwerer zu deuten als das einer frisch eingelegten Unterlage mit bekanntem Einlegetag.10

Für die Ermittlung des natürlichen Milbenfalls wird eine zur Beute passende Diagnoseeinlage unter einem Gitter verwendet, das die Bienen von der Sammelfläche fernhält. Bei einem geschlossenen Boden ist dafür ein geeigneter Einsatz nötig. Die Fläche soll den Wabenbereich möglichst vollständig erfassen. Ameisen und andere Tiere können Milben entfernen und den Befund verfälschen; eine nach der Diagnoseanleitung vorbereitete Ölwindel begrenzt diesen Einfluss.1011

Die LWG beschreibt eine Auszählung nach etwa zwei bis drei Tagen. Für den mittleren täglichen Fall wird die Zahl der gefundenen Milben durch die tatsächliche Liegedauer in Tagen geteilt. Ein Behandlungsabfall wird gesondert notiert, da er anders zu beurteilen ist als der natürliche Fall. Bei einer verschmutzten, verschobenen oder von Ameisen besuchten Unterlage wird die Messung unter geeigneten Bedingungen wiederholt.11

Aus einem niedrigen Einzelwert lässt sich keine dauerhafte Entwarnung ableiten. Die Befallskontrolle wird im Jahreslauf und nach einer Behandlung wiederholt; besonders im Spätsommer und Herbst kann sich die Belastung erneut verändern. Zur Beurteilung werden die für Jahreszeit und Messverfahren geltenden Empfehlungen der zuständigen Bienenberatung herangezogen. Eine Behandlung muss zur Brut- und Trachtsituation passen.12

Zugang zur Brut schaffen

Vor dem Öffnen wird festgelegt, was sichtbar werden muss: etwa jüngste Brut nach einer Teilung, das Brutbild eines zurückbleibenden Volkes oder eine verdächtige Zellgruppe. Eine Lampe und eine sichere Ablage für die abzunehmenden Zargen erleichtern die gezielte Untersuchung. Die Reihenfolge und Ausrichtung der Zargen werden beibehalten.213

Bei einer Warré-Zarge mit geradem Bau lässt sich zunächst von unten zwischen die Waben sehen. Soll sie dafür gekippt werden, bleiben die Wabenflächen senkrecht. Für die genauere Betrachtung einer einzelnen Wabe wird die Zarge von der darunterliegenden gelöst; anschließend werden die seitlichen Wachsverbindungen der betreffenden Wabe mit einem geeigneten Wabenmesser getrennt. Erst wenn sie frei ist, wird sie am Oberträger angehoben. Ein Wabenhalter stützt den Träger während der Untersuchung, sodass der freie Bau senkrecht hängt.138

Dieser Zugang setzt voraus, dass die Wabe tatsächlich einem Oberträger folgt. Bei Querbau, Verbindungen zwischen mehreren Waben oder durchgehenden Waben über Zargengrenzen kann das Herausheben den Bau zerreißen. In Christs unteren Kästchen, denen die vollständigen Oberträgersätze der Warré-Beute fehlen, lässt sich das gleiche Vorgehen zudem nicht ohne Weiteres anwenden.1314

Eine nötige Brutuntersuchung wird deshalb bei schwer zugänglichem Bau mit einer erfahrenen Person oder dem zuständigen Bienengesundheitsdienst vorbereitet. Dabei kann auch die Entnahme eines gezielten Wabenstücks zweckmäßiger sein als der Versuch, eine ganze Wabe herauszulösen. Welche Zellen und welche Probe gebraucht werden, muss vor dem Schneiden feststehen.6

Auffällige Befunde abklären

Lückenhafte Brut, verfärbte oder eingesunkene Zelldeckel und abgestorbene Larven werden genauer untersucht. Das LGL nennt für die Untersuchung auf Amerikanische Faulbrut sowohl verdächtige Brutwaben als auch Futterkranzproben aus unmittelbarer Nähe des Brutnestes. Eine Probe aus einer beliebigen oberen Honigwabe erfüllt diesen Zweck nicht in gleicher Weise.15

Die Probenahme wird mit der Untersuchungsstelle abgestimmt. Sie legt fest, welches Material in welcher Menge benötigt wird und wie es verpackt werden soll. In Deutschland muss unter anderem ein Verdacht auf Amerikanische Faulbrut unverzüglich der zuständigen Veterinärbehörde gemeldet werden. Der Laborbefund wird dafür nicht erst abgewartet.615

Zur Kontrolle gehören schließlich kurze Aufzeichnungen: Datum, beobachtete Brut, Besetzung, Vorräte, Milbenbefund und der nächste nötige Schritt. Eine nicht einsehbare Wabenfläche bleibt als ungeprüft vermerkt. Beim folgenden Besuch lässt sich so unterscheiden, ob ein Befund neu ist, sich verbessert hat oder weiterhin geklärt werden muss.2

Ableger

Ein neues Volk, das der Imker selbst bildet, statt auf einen Schwarm zu warten. Man nimmt Brut und Bienen aus einem starken Stock und setzt sie in eine leere Wohnung.

Christ macht Ableger „nach fränkischer Art": ein Scheibchen Wabe von vier bis fünf Zoll im Viereck, mit Brut, wird in eine leere Wohnung eingesetzt, und die Bienen ziehen sich daraus eine Königin (K1 §5). Er zieht das Verfahren dem Schwärmen vor und rechnet für einen Bienenstand von zehn Stämmen, von denen vier schwärmen sollen, ungefähr hundert Aufsätze (K4 §26).

Kapitel 1 · §5

Abschwefeln

Im Strohkorb sind die Waben fest eingebaut. Wer an den Honig will, muß sie herausschneiden und vernichtet dabei das Volk. Üblich war, den Korb über brennenden Schwefel zu stellen und die Bienen zu ersticken.

Christ nennt das den „fast nicht zu vertilgenden alten Schlendrian der meisten Landleute, die im Herbst die schwersten und leichtesten Stöcke unverantwortlicher und recht sündlicher weise abschlachten und ersticken“ (K3 §2).

Christ beanstandet auch die Qualität des so gewonnenen Honigs: Er sei „mit Brut, toten Bienen, Schwefelgeruch und dergleichen verunreinigt“ (K3 §6).

Kapitel 3 · §2

Aufsatz

Christs Wort für den einzelnen Kasten seines Magazins. Vier gehobelte Dielenstücke, dreizehn Zoll im Viereck von außen, viereinhalb Zoll hoch, vorne ein Flugloch, hinten eine Glasscheibe, oben ein Gesims und darunter der Rost (K3 §4).

Die Aufsätze haben weder Boden noch Deckel. Der unterste steht auf dem Untersatzbrett, das zugleich Flugbrett ist (K3 §9), und der oberste bekommt einen Deckel aus Brett, Glas oder geflochtenem Stroh (K3 §4).

Für einen Stamm, der nicht schwärmen soll, rechnet Christ acht Aufsätze auf den Sommer, für einen jungen Schwarm sechs (K4 §26).

Kapitel 3 · §4

Aufsetzen

Den leeren Kasten oben auf den vollen stellen. Christ hält das für den bequemeren Weg und benutzt ihn zum Erweitern trotzdem nicht:

„Es wäre das Aufsetzen freilich etwas gemächlicher, als das Untersetzen; allein es geht nicht an. Die Natur der Bienen ist, von oben herunter zu bauen, und da fortzubauen, wo sie aufgehört haben." (K4 §26, Fußnote)

Zum Ernten setzt er sehr wohl oben auf. Auf den Deckel des obersten Kästchens stürzt er Gläser und Porzellangefäße, in die die Bienen von unten her hinein bauen; abgeschnitten wird mit einem Seidenfaden oder einem dünnen Klavierdraht (K3 §5).

Kapitel 4 · §26

Beute

Das heutige Wort für jede vom Menschen gebaute Bienenwohnung hat seinen Ursprung im Wald. Christ schreibt, die Waldbienen würden „in hohlen Bäumen oder eigenen dazu ausgehauenen Büten oder Beuten angezogen" und gehörten dem Eigentümer des Waldes (K9 §2).

Für seine eigenen Kästen benutzt er das Wort nicht. Er sagt Aufsatz, Kästchen, Magazin oder Bienenwohnung.

Kapitel 9 · §2

Bienenmaß

Der Zwischenraum, den Bienen in ihrer Wohnung frei lassen, statt ihn zu verbauen. Wer seine Waben in diesem Abstand aufhängt, kann jede einzeln herausnehmen, ohne etwas abzuschneiden. Lorenzo Langstroth beschrieb das Maß 1851 und erhielt am 5. Oktober 1852 ein Patent auf die Beute, die es benutzt.

Die Angabe ist im Repositorium über eine Suchzusammenfassung mehrerer Seiten belegt, nicht am Patentdokument selbst (Quellenschlüssel langstroth-1852).

Eine gemessene Zahl aus einer gelesenen Quelle steht bei Warré. Er läßt zwischen zwei Oberträgern zwölf Millimeter frei, ausdrücklich „pour le passage des abeilles" (Warré 1948, S. 49).

Dzierzon

Der Pfarrer, an dem die Imkerei den Übergang zum beweglichen Wabenbau festmacht. Johann Witzgall erzählt 1889, er habe anfangs „mit dem Christ'schen Magazinstocke" geimkert und daraus auf experimentellem Weg „den jetzt allgemein verbreiteten Stock mit beweglichen Waben" entwickelt (Witzgall, Geschichte der Bienenzucht 1889, S. 56).

Der Umbau setzte an Christs Rost an. Dzierzon versah die Kästen mit einem beweglichen Stäbchenrost, an den er Waben anklebte, so daß sich jede einzeln herausheben ließ; dann kamen Seitentüren dazu, feste Bodenbretter, Leisten an den inneren Seitenwänden, kürzere und höhere Kästen und ein fester Deckel (Witzgall, Geschichte der Bienenzucht 1889, S. 56). Bei Christ sind die sechs Hölzer des Rostes mit Nägelchen aufgenagelt (K3 §4).

1844 trat Dzierzon mit seiner Erfindung öffentlich hervor. Seit diesem Jahr unterscheidet das Fach Mobil- und Stabilbau (Witzgall/Felgentreu 1889, S. 102).

Witzgall schreibt vierzig Jahre nach dem Vorgang und gibt Dzierzon nicht selbst wieder.

Kapitel 3 · §4

Flugloch

Die Öffnung, durch die die Bienen aus- und einfliegen. Bei Christ hat jeder Aufsatz eines, vier Zoll lang und 1¼ Zoll hoch, mit zwei blechernen Schiebern davor (K3 §4).

Christ begründet die Größe mit der Luft, die die Bienen bei nötiger Einsperrung brauchen, und mit der Bequemlichkeit beim Füttern (K3 §4, Fußnote).

Weil jeder Kasten sein eigenes Flugloch hat, gehört zum Untersetzen ein Griff dazu: zwei oder drei Stunden nach dem Untersetzen wird das obere Flugloch ganz zugeschoben, „sonst bauen sie nicht leicht fort" (K3 §9).

Kapitel 3 · §4

Gesims

Die vier Latten, die oben auf jeden Aufsatz geleimt und genagelt werden. Sie tragen den Rost und schießen einen viertel Zoll nach außen vor (K3 §4).

Der Vorschuß hat zwei Zwecke, und Christ nennt beide. Er formt eine Zierde, der man mit dem Hobel einen Karnießstoß gibt. Und er sorgt dafür, „damit alle Aufsätze aufeinander wohl passen, und fest stehen, wenn etwa einer ¼ oder ½ Zoll größer oder kleiner würde, als der andere" (K3 §4).

Dieser vorstehende Rand ist der Grund, warum sich die Wandstärke nicht aus der Kupfertafel abgreifen läßt. Fig. 1 zeigt eine Schrägansicht, deren Rand Wand und Gesims zusammen zeigt.

Kapitel 3 · §4

Émile Warré

Émile Warré (1867–1951) war ein französischer Priester und Imker. Seine Ruche Populaire („Volksbeute“) sollte mit einfachen Mitteln zu bauen und zu bewirtschaften sein. Konstruktion und Betriebsweise beschrieb er in L’Apiculture pour tous, dessen zwölfte Auflage 1948 erschien.

Quelle: David Heaf: Warré Beekeeping.

Glasscheibe

Christs eigener Zusatz zur Magazinbeute. In die Rückwand jedes Aufsatzes wird ein Loch von sieben Zoll Länge und zweieinhalb Zoll Höhe gemeißelt, das Glas eingezapft, davor kommt ein Lädchen gegen das Licht (K3 §4).

Sein Urteil steht am Ende desselben Paragraphen, im Absatz für den, der alles andere weglassen will: „Eine Glasscheibe aber am hinteren Brett ist fast unentbehrlich." (K3 §4)

Den naheliegenden Einwand entkräftet er aus der Beobachtung. Die Bienen bauen an Glas so fest an wie an Holz oder Stroh und halten es sauber; was sie im Herbst verschmieren, säubern sie im Frühjahr wieder (K3 §11).

Kapitel 3 · §4

Hausse

Das französische Wort für den Kasten, der auf einen anderen kommt. Bei Palteau besteht die Beute aus einem Tisch, drei Füßen, mehreren hausses, einem Deckel und einem Flugbrett; die Zarge mißt einen Fuß im Quadrat bei drei Zoll Höhe (Palteau 1777, S. 7–11).

Christ kennt Palteau nicht im Original. Er schreibt in der Fußnote zur Vorrede, er habe erst Jahre nach seiner eigenen Erfindung „etwas von ähnlichen Bienenwohnungen" gelesen, „dergleichen des Herrn Palteau in Frankreich und die Vicatische, die Schirach in seinem allgemeinen Bienenvater beschreibt" (Vorrede).

Palteau 1777, S. 7–11

Katechismus

Das Lehrbuch des Glaubens, nach Fragen und Antworten geordnet. Jedes Kind ging es im Unterricht durch und lernte die Antworten auswendig; die Form war deshalb jedem Leser vertraut, auch dem, der sonst wenig las.

Christ überträgt sie 1784 auf die Bienen und grenzt sich im selben Zug von der Schulstube ab. Die katechetische Lehrart sei „für den gemeinen Mann die faßlichste und deutlichste"; gemeint sei kein Katechismus „zum Auswendiglernen, sondern blos zum Unterricht und Nachschlagen" (Christ 1784, S. VI). Sein Bienencatechismus für das Landvolk besteht aus hundertsiebenundneunzig numerierten Fragen, und einige davon sind die Meinung, gegen die er schreibt.

Klotzbeute

Eine Klotzbeute ist ein ausgehöhlter, abgetrennter Stammabschnitt, der als Bienenwohnung dient. Anders als eine Höhle im lebenden Baum lässt sie sich als ganze Beute an einen anderen Standort bringen.

Quelle: Mellifera: Einführung in die Zeidlerei und Klotzbeutenbau.

Kustode

Ein Wort am Fuß einer gedruckten Seite, das das erste Wort der nächsten Seite vorwegnimmt. Der Setzer benutzte es, um die Bogen in der richtigen Reihenfolge zu halten.

Für diese Arbeit ist es eine Fehlerquelle. Wer eine alte Seite abschreibt und die Kustode mitschreibt, hat ein Wort doppelt im Text. Bei Vicat stehen drei Kustoden im Quelltext am Kopf der Folgeseite statt am Fuß der vorigen: „festiget," (110/111), „einiche," (118/119), „voraus," (120/121).

Magazin, Magazinbeute

Eine Bienenwohnung aus mehreren Kästen, die übereinander stehen und einzeln abgenommen werden können. Christs Wort dafür ist Magazin oder Magazinstock.

Er beschreibt es so: die Bienen haben „ihre Haushaltung in verbundenen Aufsätzen … die von Zeit zu Zeit nach Erfordernis der Umstände, Zeit und Absichten vermehret oder auch verringert werden" (K3 §3).

Christ stellt die Verwendung von Holz und Glas als Neuerung vor. Die üblichen Magazine seien von Stroh gewesen, „wenigstens habe ich noch keine andere gesehen"; deren Unbequemlichkeiten hätten ihn auf hölzerne viereckige Aufsätze mit einer Glasscheibe gebracht (K3 §3).

Kapitel 3 · §3

Mobilbau

Die Bienenwirtschaft mit beweglichen Waben, deren Name zusammen mit seinem Gegenwort entstand. Witzgall und Felgentreu setzen beide 1889 auf das Jahr 1844: „Seit 1844, wo Dr. Dzierzon zuerst mit seiner Erfindung öffentlich hervortrat, spricht man in Imkerkreisen von einem beweglichen oder unbeweglichen Bienenstocke, vom Mobil- oder Stabilbau." (Witzgall/Felgentreu 1889, S. 102)

Christ liegt vor dieser Trennung. Der Bienenkundler F. Gerstung hat später genau bestimmt, worin sein Beitrag besteht: „in Deutschland der eigentliche Begründer der Mobilbienenzucht … freilich nicht so sehr der Beweglichkeit jeder einzelnen Wabe … als vielmehr der Mobilität, d.h. der Beweglichkeit von Teilen des Bienenstockes, von Auf- und Untersätzen" (zitiert bei Bode 1984, S. 381).

Witzgall/Felgentreu 1889, S. 102

Nadieren

Fachwort für das Untersetzen: die leere Zarge kommt unter die volle. Es bezeichnet dieselbe Handlung, die Christ Untersetzen nennt.

Die früheste in diesem Projekt belegte Stockwerksbeute mit Nadieren ist Geddes achteckiger Kasten. Er trägt zwei eiserne Griffe „for lifting it up when another is to be placed under it" (Gedde 1677, S. 18–19).

Oberträger

Ein Oberträger ist eine Holzleiste, an deren Unterseite die Bienen eine Wabe befestigen. Da die Wabe zusätzlich an den Beutenwänden angebaut sein kann, macht der Oberträger allein sie noch nicht einzeln beweglich.

Quelle: David Heaf: Warré hive management methods.

Rähmchen, bewegliche Rahmen

Lorenzo Langstroth beschrieb 1851 das Bienenmaß: den Abstand von etwa einem Zentimeter, den Bienen freilassen, statt ihn zu verbauen. Am 5. Oktober 1852 erhielt er darauf ein Patent. Seither hängen die Waben in Rahmen, die sich einzeln herausnehmen lassen; der Bau ist bis heute in weiten Teilen der Welt der verbreitetste.

Christs Magazin steht davor, denn beweglich ist bei ihm das Kästchen, das man als Ganzes abhebt, während die Waben darin bleiben. Der Bienenkundler F. Gerstung nannte ihn deshalb den Begründer „der Mobilität, d.h. der Beweglichkeit von Teilen des Bienenstockes, von Auf- und Untersätzen" (zitiert bei Bode 1984, S. 381).

Das Wort selbst benutzt Christ einmal, in einem anderen Sinn: die Glasscheibe eines Strohaufsatzes wird „in ein hölzernes Rähmchen eingepaßt" (K3 §8).

Zwischen 1798 und 1852 liegen vierundfünfzig Jahre.

Bode 1984, S. 381

Ringkorb

Ein Ringkorb besteht aus gleichweiten Strohringen, die übereinandergesetzt einen gemeinsamen Innenraum bilden. Weitere Ringe vergrößern die Beute. Feste Querhölzer tragen die Waben und ermöglichen es, einzelne Abschnitte mitsamt ihrem Wabenbau abzunehmen.

Schnitt durch einen Ringkorb mit drei übereinandergesetzten Strohringen und festgebauten Waben.
KI-generierte schematische Darstellung nach Fleischer (1777).

Fleischer 1777, S. 311–314; Tafelerklärung, Fig. 2–4

Rose, Rosentafel

Christs Wort für die Wabe. Er benutzt es gleichbedeutend mit Wachstafel und verwendet beide Wörter, wenn er beschreibt, woran man junge Stöcke erkennt: „an der Weiße und Zärte ihrer Wachstafeln oder Rosen" (K2 §10).

Zusammensetzungen kommen im ganzen Buch vor. Honigrosen sind die mit Honig gefüllten Waben (K3 §5), Bruttafeln die mit Brut belegten (K4 §2).

Kapitel 2 · §10

Rost

Die Wabenführung in Christs Aufsatz. Auf die Fugen der vorderen und hinteren Gesimslatte werden Hölzchen genagelt, jedes einen Zoll breit, und die Bienen richten ihren Bau nach ihnen aus (K3 §4).

Die Zahl richtet sich nach der Stelle im Stapel. Sechs Hölzer bekommt nur das oberste Kästchen, „damit die Bienen nach dieser Richtung von der hinteren Wand gegen das Flugloch zu ihren Wachstafeln ansetzen, und bauen". Die Untersätze bekommen zwei, weil die Bienen die einmal begonnene Richtung ohnehin fortsetzen (K3 §4).

Christ nennt drei Gründe für die kleinere Zahl unten: das Volk sitzt im Winter enger zusammen, der Abfall bleibt nicht auf den Hölzern liegen, und die Bienen kommen bequemer auf und ab (K3 §4). Damit die schweren Honigtafeln halten, bekommt jedes Kästchen mit zwei Hölzern zusätzlich ein Kreuz aus zwei runden Weiden- oder Haselstöcken (K3 §4).

Kapitel 3 · §4

Spurbiene

Eine Biene, die vor dem Schwarm ausfliegt und eine Wohnung sucht.

Das Wort ist Christs eigenes, doch hält er die Sache für unbewiesen. Daß ein Volk sich „etliche Tage vor dem Schwärmen einen hohlen Baum durch Kundschafter, oder sogenannte Spurbienen" aussuche, gehöre „recht unter die bloßen Mutmaßungen" (K4 §9). Für Hungerschwärme läßt er es dann doch gelten, weil er gesehen hat, wie einzelne Bienen einen leerstehenden Stock tagelang vorher säuberten und der Schwarm drei Tage darauf einzog. Eine eigene Zunft sind sie für ihn nicht: Kundschafter seien „das aber freilich keine besondere Art Bienen" (K4 §9).

Hundertachtzig Jahre später ist an Kästen im Wald nachgemessen worden, wonach ein Schwarm wählt; diese Kriterien tragen die Erzählung „Eine Biene auf Wohnungssuche" (Seeley und Morse 1978, referiert und nicht am Volltext gelesen).

Kapitel 4 · §9

Stabilbau

Bienenhaltung in Wohnungen ohne bewegliche Rähmchen. Die Wabe hängt fest an Decke und Wänden. Zur Entnahme wird sie abgeschnitten oder zusammen mit dem Beutenteil abgenommen, an dem sie befestigt ist.

Witzgall und Felgentreu datieren die Unterscheidung von Stabil- und Mobilbau auf 1844, das Jahr, in dem Dzierzon mit seiner Erfindung öffentlich hervortrat (Witzgall/Felgentreu 1889, S. 102). Denselben Verfassern ist 1889 die Bauweise schon rechtfertigungsbedürftig. Sie beginnen ihr Kapitel darüber mit dem Satz, es möge manchen Leser befremden, so etwas noch zu finden, „nachdem man ja doch schon längst den Stabilbetrieb als veraltet und für die heutigen Zeiten als abgethan betrachtet…" (Witzgall/Felgentreu 1889, S. 209).

Christ kennt das Wort nicht. Es gibt zu seiner Zeit nichts, wovon der Stabilbau sich hätte unterscheiden müssen.

Witzgall/Felgentreu 1889, S. 102 und 209

Strohkorb

Die gewöhnliche Bienenwohnung der Landleute zu Christs Zeit: ein aus Strohwülsten gewundener Korb, aus einem Stück, ohne Möglichkeit, ihn zu teilen. Geerntet wird durch Ausschneiden, wobei das Volk stirbt (K3 §2).

Christ setzt seine Magazine dagegen. Ein Bienenstand von dreißig bis sechsunddreißig Magazinstöcken sei „mehr wert als ein Bienenstand von 100 Stück in Strohkörben" (K4 §26).

Christ beschreibt auch die weitere Nutzung des Korbes. In K3 §10 zeigt er, wie man einen Strohkorb auf einen Magazinuntersatz stellt, das Flugloch am Korb verschmiert und die Bienen dadurch nach unten in die Kästen zieht.

Kapitel 3 · §2

Stülper

Ein kleiner Korb, den man oben auf den Strohkorb setzt, damit die Bienen dort Honig einbauen. Christ verwendet die Bezeichnungen der Landleute: „kleinen Körben, (Stülpen, Kappen,) welche die Landleute auf die Strohkörbe setzen" (K4 §26, Fußnote).

Ihre geringe Nutzung bestärkt ihn in seiner Ablehnung des Aufsetzens. Unter zehn Bienenstämmen baue kaum einer oder zwei hinein, und auch das nur in einem besonders honigreichen Jahr; viele bauten lieber außen hin als in das aufgesetzte Körbchen (K4 §26, Fußnote).

Kapitel 4 · §26

Untersatz

Derselbe Kasten wie der Aufsatz, an anderer Stelle im Stapel. Christ erklärt es selbst in einer Fußnote:

„Ich werde wohl fast nicht nötig haben, anzumerken, daß ich durch Untersätze nichts anderes verstehe, als diejenigen Aufsätze, die unterst stehen, weil sie meist nur immer untergesetzt werden, und können überhaupt Kästchen heißen, wegen ihrer Ähnlichkeit mit denselben." (K3 §4, Fußnote)

Die Bezeichnung richtet sich nach der Position im Stapel. Der Rost unterscheidet sich: sechs Hölzer im obersten Kästchen, zwei in den Untersätzen (K3 §4).

Kapitel 3 · §4

Untersetzen

Den leeren Kasten unter den vollen schieben. Christs Art, den Raum zu erweitern, und die Handlung, um die seine ganze Betriebsweise gebaut ist.

Der Zeitpunkt steht fest: ist der unterste Kasten „etwas über die Hälfte oder zu drei Teilen voll gebaut", kommt der nächste darunter, und so fort bis in den August (K3 §9). Immer nur einer auf einmal, denn „Einesteils bauen die Bienen lieber in einen, als in zwei, welche leer sind" (K3 §9).

Die Handgriffe beschreibt er zweimal. Erst die frühe Art, morgens in aller Frühe, mit einem Gehilfen, der den Stock hebt, während der andere das Untersatzbrett wegzieht (K3 §9). Dann die spätere, bessere: mittags im stärksten Flug, wenn die Bienen sich „aus Fleiß und Emsigkeit im Eintragen um nichts" bekümmern (K3 §9).

Kapitel 3 · §9

Vorwachs

Das Harz, mit dem Bienen Ritzen verkitten und Waben befestigen, heute Propolis genannt.

Christ trennt es ausdrücklich vom Wachs: „Den Kitt oder Vorwachs, der vom Wachs unterschieden und eigentlich ein klebriges Harz ist, so aber nach der Verarbeitung und besonders in der Kälte ganz hart wird" (K1 §14).

Christ verwendet es beim Besetzen einer Beute. Über Kohlen zergehen lassen und in die Ecken eines neuen Kastens gestrichen, hält es den jungen Schwarm am Ort; wer einen schon gebrauchten und verharzten Aufsatz nimmt, hat denselben Vorteil ohne Arbeit (K4 §21).

Kapitel 1 · §14

Weisel

Das alte Wort für die Königin. Christ führt beide nebeneinander: „Die Königin, oder, von den Alten, Weisel, genannt" (K1 §1).

In den Zusammensetzungen ist das ältere Wort das gebräuchlichere geblieben. Weisellosigkeit heißt der Zustand eines Volkes ohne Königin, und Christ widmet ihm einen eigenen Paragraphen (K5 §6).

Kapitel 1 · §1

Zarge

Heute das Wort für einen Kasten ohne Boden und Deckel, der auf einen anderen gesetzt wird. Die Bienen bauen ihre Waben von oben nach unten durch die ganze Reihe.

Christ nennt sie Aufsatz und macht sie dreizehn Zoll im Viereck und viereinhalb Zoll hoch (K3 §4).

Christ selbst hat das Wort auch, in seiner älteren Bedeutung: die Zarge des Strohkorbes ist dessen runder Rand (K3 §10).

Kapitel 3 · §4

Zeidler

Der Waldimker des Mittelalters, der Bienen in hohlen Bäumen hielt und dafür zinspflichtig war. Christ erwähnt den Stand im Rechtskapitel: aus dem Baumrecht sei „ehedem daher die Zeidlergesellschaft entstanden, welche einen gewissen Zins an Honig und Wachs dem Förster oder einen anderen Grundherren des Waldes entrichten" (K9 §2).

Für ihn ist das Vergangenheit. Die Haus- und Gartenbienen gehören zu seiner Zeit „unter unsere Haustiere" (K9 §2).

Kapitel 9 · §2

Zoll

Das von Christ verwendete Längenmaß ist nicht eindeutig bestimmt. Es gab kein einheitliches Zoll; jede Gegend hatte ihres.

An genau einer Stelle im ganzen Buch schreibt Christ „Linien Pariser Zoll", und zwar für die Länge einer Königin. Vorher hat er das Wort Zoll schon vierundzwanzig mal ohne Zusatz gebraucht (Anmerkungen des Übertragers).

Der Übertrager hat die Baumaße gegen Christs eigene Volumenangabe von vier Maß gerechnet. Beim Pariser Zoll (2,71 cm) weicht das Ergebnis um 27 bis 34 Prozent ab, beim Frankfurter Zoll (2,37 cm) um 1 bis 8 Prozent. Seine Folgerung: die Längenangaben können nicht in Pariser Zoll ausgedrückt sein, der Umrechnungsfaktor liegt zwischen 2,4 und 2,5 (Anmerkungen des Übertragers).

Das ist eine Erschließung und keine Angabe Christs. Christ selbst sagt nirgends, welches Zoll er meint.

Anmerkungen des Übertragers

Zehnt

Die alte Abgabe an die Kirche: ungefähr der zehnte Teil dessen, was ein Hof im Jahr erbrachte, abzuliefern in Früchten, Wein oder Vieh. Ein Teil davon war die Besoldung des Pfarrers. Er trieb sie bei denselben Leuten ein, zu denen er sonntags predigte.

Christ hat den Zehnten selbst eingesammelt und darüber prozessiert. Fiel eine Zehnteinnahme weg, bekam er statt dessen Land, ein „Besoldungsstük zum Ersaz des Zehnden" (Bode 1984, S. 181).

Bode 1984, S. 181

Bienenkiste

Die Bienenkiste ist eine längliche, waagerechte Stabilbaubeute mit Brutbereich vorn und Honigbereich hinten. Ihr Boden lässt sich abnehmen, sodass das Wabenwerk von unten zugänglich wird.

Aufgerichtete Bienenkiste mit abgenommenem Boden, Bienen auf den festen Waben und leerem hinterem Honigbereich.
KI-generierte schematische Darstellung.

Quellen: Die Bienenkiste: Innenausbau · Zusammenbau.

Zeidlerei

Zeidlerei ist eine traditionelle Form der Waldimkerei, bei der Bienen in künstlich angelegten Höhlen lebender Bäume gehalten werden. Heutige Initiativen greifen das Handwerk zur Bienenhaltung und zur Schaffung von Lebensräumen für höhlenbewohnende Arten wieder auf.

Quelle: FreeTheBees: Zeidlerei.

Futterkranzprobe

Eine Futterkranzprobe enthält eingelagertes Futter aus der Nähe des Brutnestes. Sie wird im Labor auf Sporen des Erregers der Amerikanischen Faulbrut untersucht.

Quelle: Die Bienenkiste: Futterkranzprobe.

Gemüll

Gemüll sind Rückstände, die aus dem Volk auf den Beutenboden fallen, etwa Wachsteilchen, Pollen und tote Milben. Ihre Art und Verteilung geben Hinweise auf Vorgänge im Volk, darunter Wabenbau, Futterverbrauch und den Sitz der Wintertraube.

Quelle: LWG Bayern: Gemülluntersuchung.

Flavonoide

Flavonoide gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und kommen auch im Honig vor. Ihr gemessener Gesamtgehalt beschreibt einen Teil seiner chemischen Zusammensetzung. Ein höherer Wert allein belegt keinen zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen des Honigs.

Quellen: BfR: Sekundäre Pflanzenstoffe · Kadri et al. (2017): Honiganalyse.

David Heaf

David Heaf, ein Imker und Fachautor in Wales, hat Warrés L’Apiculture pour tous gemeinsam mit Patricia Heaf ins Englische übersetzt. Sein Informationsportal versammelt Baupläne, Betriebsweisen und Erfahrungsberichte zur Warré-Beute.

Quellen: David Heaf: Warré Beekeeping · Beekeeping for All.

Phil Chandler

Phil Chandler ist Imker und Autor von The Barefoot Beekeeper. Für die Bienenhaltung mit wenigen Eingriffen in das Brutnest entwickelte er eine eigene horizontale Oberträgerbeute, deren Baupläne er frei zugänglich veröffentlichte.

Quelle: Philip Chandler: The Modern Top Bar Hive Explained.

Erhard Maria Klein

Erhard Maria Klein hat die Bienenkiste mitentwickelt. Seine Bücher und die Website des Projekts beschreiben ihren Bau und die Betreuung der Völker.

Quellen: Erhard Maria Klein: Die Bienenkiste als DIY-Konzept · Die Bienenkiste.

Stülpkorb

Eine einteilige Beute aus gebundenen Strohwülsten. Die Waben hängen im gemeinsamen Innenraum und sind fest mit dem Korb verbunden.

Einteiliger, gewölbter Korb aus vernähten Strohwülsten. Der Schnitt zeigt lange Naturwaben, die an festen Querstäben Halt finden, und ein kleines seitliches Flugloch.
KI-generierte schematische Darstellung.

Quelle: Nicola Bradbear: Bees and their role in forest livelihoods, 2009, S. 33–35.

Röhrenbeute

Eine liegende, röhrenförmige Beute mit festem Innenraum. Die Zeichnung zeigt eine Ausführung aus Ton; die Enddeckel geben Zugang zu den Waben.

Waagerechte Tonröhre auf zwei Steinen. Ein seitlicher Schnitt zeigt die quer zur Längsachse hängenden Waben. Der vordere Verschluss hat ein Flugloch; der hintere Deckel steht abgenommen daneben.
KI-generierte schematische Darstellung.

Quelle: Nicola Bradbear: Bees and their role in forest livelihoods, 2009, S. 33–35.